Sunday, 8 April 2007






No curves (Middle East)

In Eastern Turkey, in spite of Ataturks best efforts to mould a secular society with Western dress codes, elderly men still wear the baggy trousers worn elsewhere throughout the Islamic world. The further south we travelled the more this style of dress in combination with the long shirts became the standard. Some chose to wear white or blue-white. For others it was more practical shades of brown. One group of men visiting Palmyra wore immaculate black with a white and red scarf. Women were generally veiled to varying degrees; ranging from a scarf to cover the hair to a veil with only a slit for the eyes. Their dresses were loose and flowed to the ground. Yet among both women and men you could observe Western dress codes, particularly in the more cosmopolitan towns and cities. Striking were the differences between the Christian and Muslim villages in the south of Syria , one sight at the women's dressing was sufficient to determine the predominant religion. We tended to associate the Islamic style of dress with the Koran's command not to show the shape of the body and, observing the limitations this conservative code of dress meant for the women, tended to object to it. Yet we could not ignore the practical advantages of dressing in loose fitting clothes that covered most of the body and questioned whether in fact it was more a case of functionality than religion.

From the diary of a journey from Tbilisi, Georgia, to Aqaba, Jordan, in April/May 2005;


Keine Kurven (Naher Osten)

In der Osttürkei, trotz Atatürks besten Bestrebungen, eine säkulare Gesellschaft mit Westlichen Kleidern einzuführen, tragen die älteren Männern immer noch die Gagelfängerhosen, wie überall in der islamischen Welt. Je weiter gegen Süden wir reisten, je mehr wurde dieser Kleiderstil üblich, kombiniert mit langen Hemden. Die einen trugen weiss, oder blau weiss, während andere praktischeres braun in allen Schattierungen wählten. Eine Gruppe von Männern, die Palmyra besuchten, trugen einwandfrei schwarze, bodenlange Kleider mit rot-weissen Kopftüchern – ein fraglos eleganter Anblick. Frauen trugen im allgemeinen Schleier, die in ihrer leichtesten Form nur das Haar bedeckten, oder dann in der Maximalvariante bloss einen Spalt für die Augen freiliessen. Ihre Kleider waren weit und flossen bis auf den Boden. Trotzdem, sowohl unter den Frauen wie den Männern kleideten sich einige westlich, vor allem in den grösseren und kosmopolitischeren Städten. Auffallend waren die Unterschiede zwischen den Christlichen und Muslimischen Dörfern im Süden von Syrien, wo ein Blick auf die Kleider der Frauen ausreichte, um die vorherrschende Religion zu identifizieren. Wir haben die Tendenz, den Islamischen Kleiderstiel unmittelbar mit dem Auftrag des Korans in Verbindung zu bringen, keine Körperformen zu zeigen. Bewusst, welche Limitationen dieser Kleiderstil in Sachen Bewegungsfreiheit mit sich bringen kann, haben wir die Tendenz, ihn abzulehnen. Allerdings konnten wir, je länger wir reisten je weniger ignorieren, dass diese ausladende, den Körper vor Sonne, Sand und Moskito schützende Kleidung auch grosse Vorteile mit sich bringt, und schliesslich fragten wir uns, ob sie nicht doch viel mehr Funktionalität als Religion folgte?

Aus dem Tagebuch einer Reise von Tbilisi, Georgien, nach Aqaba, Jordanien, im April/Mai 2005;

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