Sunday, 8 April 2007













I am a Bedouin (Middle East)

The Bedouin are proud people. "I'm a Bedouin" was always a message at an early stage of their conversations with us. Yes, they would also be Arabs, they confirmed, but only when we specifically asked. Bedouins live throughout the countries of the Middle East and even though not claiming a state of their own they feel a unity with each that crosses borders. A Bedouin would always be welcomed in the tent of another Bedouin, we were told.

From the diary of a journey from Tbilisi, Georgia, to Aqaba, Jordan, in April/May 2005;

Ich bin ein Bedouine (Naher Osten)

Die Bedouinen sind stolze Leute. "Ich bin ein Bedouine" fiel stets bald in einem Gesprächen mit ihnen. Ja, sie wären auch Araber, bestätigten sie uns, aber nur wenn wir nachfragten. Bedouinen leben in allen Ländern des Nahen Ostens, und obschon sie keinen eigenen Staat proklamieren, haben sie einen Zusammengehörigkeitsgefühl, das weit über Staatsgrenzen hinaus geht. Ein Bedouine sei immer willkommen im Zelt eines anderen Bedouinen, wurde uns erklärt!

Aus dem Tagebuch einer Reise von Tbilisi, Georgien, nach Aqaba, Jordanien, im April/Mai 2005;

Bare Foot (Middle East)

Bedouins mostly walk barefoot be it through choice or inability to afford expensive shoes. When we left the Feinen our guides wore their best shoes and clothes, only to change behind a bush after the first kilometre and continue in flip flops and old clothes once out of sight of their fellow villagers. Then, a couple of kilometres before we reached our pick up point, they again disappeared and reappeared perfectly dressed and groomed. They had managed to keep these items clean and dry while we had waded through pools and climbed waterfalls! Our Bedouin guide in Wadi Rum did not even bother with shoes on the route up to the Burda Stone Bridge . When we expressed our surprise, he only acknowledged that his feed had become very soft compared to when he was a child!

From the diary of a journey from Tbilisi, Georgia, to Aqaba, Jordan, in April/May 2005;


Barfuss (Naher Osten)

Beduinenkinder sind meistens barfuss unterwegs, weil sie keine – teuren – Schuhe haben. Als wir in Feinan das Dorf mit unseren Führern verliessen, trugen sie die besten Kleider, nur um sich nach dem ersten Kilometer ausserhalb der Sichtweite des Dorfes hinter einem Busch umzuziehen und in Flip Flaps und alten Kleidern weiter zuziehen. Dann, bevor wir den Treffpunkt mit unserem Fahrer erreichten, verschwanden sie wieder und erschienen perfekt gekleidet und mit polierten Schuhen. Sie hatten das Kunststück zustande gebracht, Schuhe und Kleider trocken und sauber zu behalten, während wir durch unzählige Teiche gewatet und Wasserfälle hochgestiegen waren. Und unser Bedouinen Führer im Wadi Rum kümmerte sich gar nicht erst um Schuhe – zur Burda Stein Brücke ist er barfuss gestiegen, immer noch viel schneller als wir! Als wir dann unsere Überraschung zum Ausdruck brachten, meinte er nur, dass das nichts im Vergleich zu früher sei, als er hohe Berge barfuss bestiegen hätte - auch seine Füsse seien seit seiner Kindheit viel weicher geworden!

Aus dem Tagebuch einer Reise von Tbilisi, Georgien, nach Aqaba, Jordanien, im April/Mai 2005;

Going to Mecca (Jordan)

The 27 year old son of our Bedouin hosts, who's parents still live in their tent in the desert in the shadow of Wadi Rum in the South of Jordan, and where he spends alternate nights when at his sister's house in the village, was not exactly sure how much he wanted to settle down. We asked him if he had made the Haj to Mecca . His answer was no, and a little later, after some thought, he added that one should not go there too early. When we insisted to know why, he finally shared a long list of things he could not do after having made the pilgrimage. Looking at beautiful girls was out, missing prayers was no longer acceptable, no more drinking alcohol, no parties, and a lot of other big and small pleasures he listed with a little smile over his face. We finally understood only too well why Mecca could wait, at least for him, another couple of years!

From the diary of a journey from Tbilisi, Georgia, to Aqaba, Jordan, in April/May 2005;


Der rechte Zeitpunkt um nach Mekka zu pilgern (Jordanien)

Der 27jährige Sohn unseres Bedouinen-Gastgebers, dessen Eltern noch in einem Zelt in der Wüste leben, während er nur noch jede zweite Nacht mit ihnen verbringt, und die andere Hälfte bei seiner Schwester in einem Haus im Dorf, wusste noch nicht so recht, ob und wo er sich niederlassen wollte. Wir fragen ihn, ob er schon nach Mekka gepilgert sei? Seine Antwort war nein, und ein wenig später fügte er bei, dass man nicht zu früh nach Mekka pilgern sollte. Als wir nachfragten, warum, teilte er schliesslich eine lange Liste von Dingen mit uns, die er nach der Pilgerfahrt nicht mehr tun könne. Also zum Beispiel nicht mehr den schönen Mädchen nachschauen, kein Gebet verpassen, keinen Alkohol zu trinken…und wir verstanden schliesslich nur zu gut, weshalb Mekka noch ein paar Jahre warten konnte!
Aus dem Tagebuch einer Reise von Tbilisi, Georgien, nach Aqaba, Jordanien, im April/Mai 2005;

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