





The coffee ritual (Jordan)
With the Bedouins, a guest is offered a mattress and cushions on which to sit or lay down, and incredibly sweet tea with milk. Originally, it was goat milk. We were often served condensed milk from a can. A small fire place is set in the sand, which the family sits around to drink tea and smoke. The tent is separated into a women's and men's part. We were allowed to sleep next to each other, in the men's part of the tent, and joined then for tea in the morning around the fire. When the ladies left to milk the goats and release them into the desert, the father sat down close to the fire with an old dinted metal box, a long handled gold prospecting shaped pan and two jugs, one enamelled the other a traditional long spouted silver coffee jug from the Middle East . Carefully he started to roast green coffee beans in the long handled pan over the fire, constantly stirring. He roasted small batches at a time to ensure even cooking, setting each aside before beginning the next. Once satisfied that he had roasted enough and that they had cooled he began grinding them in a heavy mortar and pestle. Water was boiled in the enamel jug before he added coffee grounds were to it and allowed it to brew. Each pot of coffee was devotedly brewed before the pungent liquid was transferred to the silver pot. The cardamom seeds placed in the bottom of the silver pot quickly started emit their delicate smell throughout the tent. It is tradition to use the bell like sound of the mortar and pestle as a signal to call neighbours in to join for coffee.
From the diary of a journey from Tbilisi, Georgia, to Aqaba, Jordan, in April/May 2005;
Das Kaffeeritual (Jordanien)
Bei den Bedouinen wird einem Gast eine Matratze und ein Kissen um sich darauf zu setzen oder hin zulegen, angeboten, und unglaublich süssen Tee mit Milch. Oft war es Kondensmilch aus einer Büchse. Um eine kleine Feuerstelle im Sand versammelt sich die Familie, um Tee zu trinken, und zu rauchen – unsere ältere Gastgeberin bevorzugte ganz offensichtlich Haschisch. Das Zelt ist in ein Frauen- und ein Männerabteil unterteilt. Uns wurde erlaubt, beieinander zu schlafen, allerdings im Männerabteil. Am morgen wurden wir zum Tee um das Feuer eingeladen. Aber bald verliessen die Frauen das Zelt, um die Ziegen zu melken, und sie in die Wüste zu treiben, und der Vater setzte sich nahe ans Feuer und zog eine alte, verbeulte Blechbüchse zu sich, eine langstielige Pfanne ähnlich den Goldwäscher-Instrumenten, und zwei Krüge, einen Emaillekrug und der andere einen traditionellen silbrigen Kaffeekrug aus dem Nahen Osten, mit einem grossen Schnabel. Vorsichtig röstete er die grünen Kaffeebohnen in der langstieligen Pfanne über dem Feuer, immerfort am rühren. Er nahm stets nur eine kleine Portion aufs mal, um die Bohnen gleichmässig zu rösten, bevor er sie zur Seite legte. Als er genug Kaffee geröstet, und die Bohnen abgekühlt hatten, begann der Mahlprozess in einem schweren Mörser mit Stöpsel. Im Emaillekrug wurde Wasser aufgekocht, der gemahlene Kaffee beigegeben und aufgebrüht, bevor er in den grossen silbrigen Kaffeekrug umgeschüttet wurde, voller Hingabe und Konzentration. Bald verbreitete sich der köstlich Duft des Kardamons, der dem Kaffee beigegeben wurde, im ganzen Zelt. Und in den alten Zeiten war der Glockenartige Klang des Stöpsels im Mörser Zeichen für die Nachbarn, die Arbeit zu unterbrechen und auf Besuch zu einer Tasse Kaffee zu gehen.
Aus dem Tagebuch einer Reise von Tbilisi, Georgien, nach Aqaba, Jordanien, im April/Mai 2005;
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