Sunday, 8 April 2007

A Neat Hotel (Turkey)

As evening settled upon us, just across the border into Turkey, in the area known as Georgian Valleys, for in medieval times it had been part of the Georgian kingdom, we began looking for a place to stay overnight. The border guards had described a place and there it was a neatly painted little white hotel, with simple rooms, a nice view and a personal welcome from the owner. Over dinner, in a room full of chain-smoking Turkish men we became increasingly suspicious of the endeavours of who clearly a group of Georgian ladies. They translated into Turkish the questions we asked in Russian, and vice versa. A little later, one floor up and next door to our room, business was flourishing. Doors rattled, keys turned and bolts grated. Then a few minutes later, laughter and cries all along the corridor. In the bathroom a lady in rubber boots stood under the shower washing never ending piles of bed linen all night long. As morning dawned tired ladies in dressing gowns could be observed carefully folding their underwear and brewing coffee. We gratefully accepted a proffered cup, but then quickly paid up and left this place of horror without breakfast.

From the diary of a journey from Tbilisi, Georgia, to Aqaba, Jordan, in April/May 2005;
Ein hübsches Hotel (Türkei)

Gerade ennet der georgisch-türkischen Grenze, in den "Georgischen Tälern" – sie waren bis ins Mittelalter Teil des Westgeorgischen Königreiches - suchten wir eine Übernachtungsgelegenheit. Der Besitzer eines kleines, eben sorgfältig frisch gestrichenen Hotels mit einfachen Zimmern und einer schönen Aussicht hiess uns willkommen. Eine glückliche Fügung dachten wir, da es schon einzudunkeln begann. Praktisch, dass da auch ein paar Georgerinnen waren, die uns bereitwillig ins Türkische übersetzten, was wir nur in Russisch fragten konnten, und umgekehrt. Als aber während des Abendessens mehr und mehr rauchende Türken an ihren Tischen Gesellschaft von Georgischen Damen erhielten, verstanden schliesslich auch wir, wo wir abgestiegen waren. Ein wenig später und ein Stock höher, links und rechts von unserem Zimmer, florierte das Geschäft, knarrende Türen wurden abgeschlossen und nur ein paar Minute später wieder geöffnet, Gelächter und Schreie flogen dem Korridor entlang und im Badezimmer stand eine Frau in Gummistiefeln die ganze Nacht hindurch und spülte Berge von Bettwäsche. Früh morgens, als die Georgerinnen ihre Unterwäsche falteten und sich frischen Kaffee in winzigen Tässchen brauten, nahmen wir das Angebot für einen letzten Schluck georgischen Kaffee gerne an, um dann so schnell als möglich und ohne Frühstück zu verschwinden!

Aus dem Tagebuch einer Reise von Tbilisi, Georgien, nach Aqaba, Jordanien, im April/Mai 2005;

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